Video abspielen

Was ist der Hintergrund der Arbeit?

Wir blenden den Tod der Tiere aus. Wir wollen uns nicht mit ihm beschäftigen. Der Tod der Tiere ist der blinde Fleck in unserer Wahrnehmung der Fleischproduktion. Zeit also, sich mit ihm zu beschäftigen. Denn die Tiere sind uns nicht egal. Im Gegenteil: 86% der Menschen in Deutschland sagen, dass ihnen das Wohl der Tiere wichtig ist.

Durch Bio-Siegel wird zumindest das Leben der Tiere reguliert: Sie bekommen mehr Platz und Auslauf, fressen ökologisch-erzeugtes Futter, und an ihnen werden weniger schmerzhafte Eingriffe vorgenommen. Den Tieren wird ein besseres Leben als denen der konventionellen Haltung ermöglicht. Besser heißt hierbei vor allem, dass die Tiere weniger leiden. Der Tod dagegen ist nicht reguliert. Er findet bei den Bemühungen um weniger Tierleid keine Beachtung. Dabei ist besonders dieser Abschnitt nach der Haltung, der mit dem Transport beginnt und mit der Schlachtung endet, mit extrem viel Leid verbunden. Leid, dass vermieden werden muss, weil es nicht mit unseren moralischen Überzeugungen zu vereinen ist. 

Das Ziel der Kampagne »Zu guter Letzt« ist, den Betrachter für den Tod der Tiere zu sensibilisieren. Das zuvor Verdrängte soll wieder bewusst gemacht werden. Ebenso wie das Leben muss die Schlachtung der Tiere Konsumkriterium werden. Die aus der Kampagne resultierende Maxime heißt: Weniger, dafür qualitativ hochwertiges Fleisch (unter Berücksichtigung der Schlachtung). Denn abgesehen davon, dass der Fleischkonsum für Leid für die Tiere bedeutet, ist eine Reduktion des Verbrauches auch für eine nachhaltige Entwicklung von immenser Bedeutung. Denn der hohe globale Fleischkonsum ist Verursacher etlicher Probleme, ob ökologischer, gesundheitlicher oder sozialer Art.

Conrad Mahnkopf — Design & Illustration
Heinsbergstraße 34, 50674 Köln
+49 176 325 16 314
hi@conradmahnkopf.de